Primärproduzenten erhalten nun auch Corona-Soforthilfen

Primärproduzenten erhalten nun auch Corona-Soforthilfen
Während klassisch landwirtschaftliche wie fischwirtschaftliche Primärproduzenten bisher von den Soforthilfen aus dem Corona-Paket des Bundes ausgeschlossen waren, hat sich nun nach heftiger Kritik der Verbände das Blatt zugunsten der Landwirte und Fischwirte gewendet.
Forderung: Aufnahme der Urproduktionen in das Hilfsprogramm
Der VDBA ist Mitglied beim deutschen Bauernverband, DBV, und wird durch ihn vertreten. Der Bauernverband kritisierte, dass Direkthilfen ausdrücklich für alle Unternehmen angekündigt, die Urproduktion und ihre Betriebe aber nicht berücksichtigt wurden.
DBV und VDBA erzielten Erfolg
Die Intervention hatte Erfolg. Die Urproduktion, damit auch die klassische Teichwirtschaft sowie Landwirtschaft, wurden nun nach der Entscheidung des Bundewirtschaftsministeriums in die Unterstüzungsmaßnahmen eingeschlossen. Es können bei Bedarf auch landwirtschaftliche Betriebe, die keine Gewerbebetriebe haben, die Soforthilfen beanspruchen (Mitteilung des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz vom 28. März 2020).
Zur Sicherstellung ihrer Liquidität erhalten Corona-geschädigte Unternehmen eine Einmalzahlung für drei Monate in Höhe von bis zu

  • 9.000 Euro (bis zu fünf Beschäftigte/Vollzeitäquivalente) beziehungsweise
  • 15.000 Euro (bis zu zehn Beschäftigte/Vollzeitäquivalente).

Nutzung von EMFF Mitteln zur Kompensation von Schäden durch Covid-19 / Corona Virus Desweiteren sollen auch EU-Mittel in den Support rund um die Corona Schadenbegrenzung genutzt werden. Erste Informationen dazu finden Sie hier: http://feap.info/wp-content/uploads/2020/03/200325-feap-coronavirus-aquaculture-support-strategy-1.pdf

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